Variations on Buenos Aires

Variations on Buenos Aires
Dieses Zusammenwirken versetzt die Musik von Astor Piazzolla in eine neue, faszinierende Klangsprache – als lebendige Verbindung von Tango-Ensemble und Streichorchester. Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist das Konzert für zwei Violinen von Johann Sebastian Bach in einer Fassung für Violine (Isabelle van Keulen) und Bandoneon (Christian Gerber) – eine keineswegs willkürliche Wahl: Immerhin hat der Köthener Hofkapellmeister und nachmalige Leipziger Thomaskantor im musikalischen Leben des Komponisten und Bandoneonisten Astor Piazzolla eine zentrale Rolle gespielt. Dem barocken Meisterwerk folgt Piazzolla pur: Oblivion, die Variations on Buenos Aires, dieTres minutos, derTangazo und Adiós Nonino.
Zum Isabelle van Keulen Ensemble gehören neben der Gründerin und dem Bandoneonisten Christian Gerber der Kontrabassist Rüdiger Ludwig und die Pianistin Ulrike Payer. Das Quartett hat sich mit Leib und Seele der Musik Piazzollas und dem Tango verschrieben – jenem traurigen Gedanken, der sich tanzen lässt, wie der argentinische Dichter Enrique Santos Discépolo (1901-1951) einst erklärte.
Das Bandoneon, heute das Herz des argentinischen Tangos, wurde ursprünglich am Niederrhein erfunden und ist ein klingendes Symbol für die Verbindung unterschiedlicher Kulturen. So treffen zwei musikalische Welten aufeinander, die durch ihre Experimentierfreude und Ausdruckskraft miteinander verbunden sind.
Weitere Informationen: www.deutsche-kammerakademie.de
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